Donnerstag, 25. August 2011

Welche Firma denkt sich da hier aus?

cast(null as varchar(256))

Richtig. InkompetenteBlödMänner. Bei DB2 muss alles streng typisiert sein, auch NULL. Und nein, es reicht nicht den null nur nach varchar zu casten (z.b. wenn man mit union arbeitet), man muss auch noch die gleiche LÄNGE des Datentyps angeben!!!

Freitag, 24. Juni 2011

Office Jet 6110 Scannerglas putzen

Seit kurzem hat unser OfficeJet 6110 das Problem, dass der Scanner beim anschalten rattert, als ob die Plastikzahnräder durchdrehen weil der Schlitten gegen das (Drucker)Ende fährt und durchdreht. Hat schleichend angefangen und wurde immer schlimmer, zuletzt war er nicht mehr bedienbar.

Das Problem ist simpel: Unter dem Druckerglas (nicht sichtbar von oben) ist ein Codestreifen, angebracht der dem Scanner sagt, wo das Ende ist. Ist dieser verschmutzt (es reicht wenig!) dann findet der Scannerschlitten das Ende nicht mehr.

Im Netz gibt es haufenweise Anleitungen dazu, wie man die Scaneinheit abmontiert. Allerdings ohne Bild und oft machen zwei Plastiknasen Probleme.

Ich hab mal ein paar Fotos geschossen, damit sollte es machbar sein.
  • Alle Torx Schrauben auf der Obserseite lösen
  • Kleines Scannerglas und Rahmen entfernen
  • Bedienfeld entfernen (von unten vorsichtig die Abdeckung abziehen)
  • Das darunterliegenede Panel durch lösen der Arretierung nach links schieben und nach oben abnehmen:



  • Das Panel vom Plastikband trennen (einfach abziehen)



  • Nun kann man die Scaneinheit von hinten (mitsamt Deckel) anheben, vorne blockieren allerdings noch zwei Plastiknasen. Diese zum lösen (rot markiert) nach vorne ziehen:





  • Glasunterseite mit Fensterreiniger putzen, es war kaum sichtbarer Schmutz vorhanden, aber offensichtlich hat es gereicht um den Scanner zu beinträchtigen. Der Codestreifen ist das schwarzweiße Ding.



  • Zusammenbauen in umgekehrter Reihenfolge :)


Montag, 7. März 2011

Ant Bash Vervollständigung - automatic bash completion

Wer häufig mit ant auf der Kommandozeile arbeitet (cygwin oder Linux/Unix) will vielleicht nicht ständig mittels "ant -p" nachsehen wollen wie die build targets heißen und diese von Hand eintippen.

Ant liefert schon von Haus aus ein Perl Script für die autocomplete Funktion der Unix Shells. Es liegt im "ANT_HOME/bin/" und muss nur noch mittels

complete -C /complete-ant-cmd.pl ant

registriert werden.

Beim drücken von TAB kann ant dann automatisch alle targets anzeigen / vervollständigen.



Dienstag, 30. November 2010

Oracle Support - zumindest freundlich

Der Oracle Support versucht auch mit Freundlichkeit wett zu machen, was sie an Supportqualität vermissen lassen. Ich zitiere mal:

“Hope you are doing great.

It was a wonderful experience working with you.

Da spürt man regelrecht die Erleichterung des Supportles, der uns nun endlich vom Hals hat. Der Call hat sich nämlich ewig hingezogen, und eigentlich war es ein lächerliches GUI Probleme der Weblogic Console...

Mittwoch, 24. November 2010

Neuer HP zr24w Monitor und nvidia xorg driver

Gestern kam mein neuer Monitor, der Umstieg von 17 auf 24 Zoll bringts. Die Auswahl war schon recht schwer, die Hersteller haben soch ja wohl entschieden nur noch auf Breitbild zu gehen, zum Leid derer die auch mal Bilder in Hochformat anschauen (wie ich) und NICHT primär Filme schauen wollen. Da das 4:3 Format jenseits der 22 Zoll unbezahlbar wird, hab ich mich für 16:10 entschieden, 1920 x 1200 Pixel - so mach ich wenigstens in der vertikalen keinen Rückschritt.

Es ist also ein HP ZR24w geworden - und die letzten 2 Tage hab ich damit verbracht meinem X und dem nvidia treiber die 1920x1200 Auflösung beizubringen.

Problem: Der HP Monitor liefert offensichtlich kaputte EDID Daten über DVI. (mit get-edid kann man sie nicht auslesen, auch mit nvidia-settings könnte ich kein edid file erzeugen, dass dem Treiber auf die sprünge half). Ständig ein fallback auf eine bescheurte andere Auflösung. Der clou: Analog angeschlossen geht es. Aber auch das dort erzeugte EDID file war unbrauchbar.

Letztendlich hat sich herausgestellt, das der nvidia Treiber (oder die EDID Daten) falsche PixelClockRates probiert hatte (nur 135 Mhz, der Schirm kann 170Mhz !). Das hat verhindert dass die Modes geladen werden konnten.

Option "ModeValidation" "NoMaxPClkCheck"

stellt diese Erkennung ab und damit hatte es sich bei mir erledigt - zumindest kann der Treiber den Rest korrekt aus den EDID Daten auslesen. Hier meine komplette xorg.conf die mit nivida treiber und HP zr24w und 1920x1200 funktioniert:

Section "ServerLayout"
Identifier "Layout0"
Screen 0 "Screen0" 0 0
InputDevice "Keyboard0" "CoreKeyboard"
InputDevice "Mouse0" "CorePointer"
EndSection

Section "Files"
EndSection

Section "ServerFlags"
Option "Xinerama" "0"
EndSection

Section "InputDevice"

# generated from default
Identifier "Mouse0"
Driver "mouse"
Option "Protocol" "auto"
Option "Device" "/dev/psaux"
Option "Emulate3Buttons" "no"
Option "ZAxisMapping" "4 5"
EndSection

Section "InputDevice"

# generated from default
Identifier "Keyboard0"
Driver "kbd"
EndSection

Section "Monitor"
Identifier "Monitor0"
VendorName "Unknown"
ModelName "HP ZR24w"
HorizSync 24.0 - 80.0
VertRefresh 59.0 - 61.0
EndSection

Section "Device"
Identifier "Device0"
Driver "nvidia"
Option "ModeValidation" "NoMaxPClkCheck"

EndSection

Section "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Device0"
Monitor "Monitor0"
DefaultDepth 24
SubSection "Display"
Depth 24
EndSubSection
EndSection


Montag, 8. November 2010

SQL Server vs Oracle 1:0

OMG, ich musste grade was fürchterliches über Oracle lernen.

Oracle hat zwei Modi: Archivelogmode an und aus. Im Archivelogmode iteriert Oracle zyklisch über seine Redologs und schreibt wenn er sich selbst überholt die Files auf Disk wo man sie dann ins Archive Backup ziehen kann.

Diesen Modus kann man ausschalten (bei MSSQL macht man das z.B. auf Dev systemen machen, wo kein point in time recovery nötig). Ich dachte diese Funktion wäre bei Oracle die selbe - aber (festhalten): Im NoArchivelog mode werden full online backups inkonisistent. Ich dachte das Backup wäre konsistent (indem er z.B. so schlau ist während des Backups die nötigen Redologs mit aufs Band zu packen dass ich zumindest einen Zeitpunkt konsistent habe). Aber nein, krasse Scheiße - da machst du ein Backup und kannst es nicht nutzen - da kann ich's auch gleich lassen. Kann mir einer erklären, was bitteschön dieser Noarchivelog modus dann für einen Sinn macht??

Bin ja an sich kein Microsoft Verfechter, aber das haben sie wesentlich besser gelöst: Im "simple" mode ist zwar kein archiving an, aber mein Backup ist und bleibt konsistent (offensichtlich beinhaltet es alle Transactionlogs die nötig sind). Bei MaxDB übrignes auch. Würd mich interessieren ob das bei DB2 auch so ist...

Aber vermutlich ist das die Daseinsberechtigung diverser teurer Oracle Admins...

Samstag, 6. November 2010

Ebay

Usability ist bekanntlich nicht jedermanns Sache, vor allem die "Großen" haben damit oft Probleme. Man sollte meinen, dass z.B. Ebay seine Funktionen auch mal auf anderen Plattformen testet - wie beispielsweise welche die zwischen Groß und Kleinschreibung unterscheiden:




Beim Hochladen von Bildern belegt Ebay den Dialog mit *.jpg, *.gif vor. Schade, wenn eine Kamera die Bilder als "bild.JPG" oder "bild.Jpg"ablegt...